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Regalprüfung: Unerlässliche Kontrollen für die Sicherheit im Lager

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Regalprüfungen durchzuführen ist wichtig: Wann das geschehen muss, regeln Verordnungen. Unternehmer müssen dennoch eigenverantwortlich handeln.

Regalprüfungen durchzuführen ist wichtig: Wann das geschehen muss, regeln Verordnungen. Unternehmer müssen dennoch eigenverantwortlich handeln.

[Anzeige] In Deutschland gibt es jede Menge Richtlinien und Verordnungen, die auf den ersten Blick überflüssig erscheinen. Eine, deren Maßnahme in jeglicher Hinsicht hilfreich sind, ist die sogenannte Betriebssicherheitsverordnung. Diese dient dem Arbeitsschutz und regelt unter anderem, welche Sicherheitsüberprüfungen in Betrieben durchgeführt werden müssen und wann. Relevant für die Logistikbranche ist vor allem das Thema Regelsicherheit. Regelmäßig müssen Regale überprüft werden, um Unfällen vorzubeugen.


In Logistikfirmen sind die Unternehmer dafür verantwortlich, die Sicherheit im Lager zu gewährleisten. Dass regelmäßige Sicherheitsüberprüfungen stattfinden, ist zentraler Bestandteil der Arbeitssicherheit. Wo schwere Lasten bewegt werden und körperliche Belastungen an der Tagesordnung sind, muss der Sicherheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine hohe Aufmerksamkeit zukommen.

Regalsicherheit: Sichtkontrolle und Expertenprüfung  

Mindestens alle 12 Monate muss eine Regalprüfung im Sinne einer „Experteninspektion“ von einer „befähigten Person“, also einem Experten durchgeführt werden. Wann eine professionelle Regalprüfung ansteht und wer diese durchführen kann, ist vom Arbeitgeber eigenverantwortlich zu ermitteln. Informationen dazu gibt es unter anderem hier: www.regalpruefung-lagersicherheit.de/regalpruefung.

Schon aus unternehmerischer Sicht ist das geboten: Verletzt sich ein Mitarbeiter und fällt er aus, so müssen diese fehlenden Leistungsressourcen kompensiert werden – einfach ist das nicht immer. Die Gesundheit der Angestellten ist ein hohes Gut, vor allem im Logistikbereich. Lager voller Regale stellen besonders hohe Anforderungen an die Sicherheit. 

Regalprüfungen sind unerlässlich: Je schwerer die Last, desto höher die Sicherheitsanforderungen.
Regalprüfungen sind unerlässlich: Je schwerer die Last, desto höher die Sicherheitsanforderungen.

Daher reichen jährliche Experteninspektionen nicht aus, vielmehr müssen in kürzeren Abständen zusätzliche Sichtprüfungen durchgeführt werden. Prüfer für Regalsicherheit müssen über Fachkenntnisse verfügen, die aus ihrem beruflichen Werdegang herrühren. Sie kontrollieren Regal dann auf brüchige Schweißnähte, auf Standsicherheit oder auf Schäden durch Stoßwirkungen, etwa dem im Lager typischen Unfall mit dem Gabelstapler. Wer dieses „kleinen Sicherheitsprüfungen“ im Betrieb durchführt, ist vom Arbeitgeber zu bestimmen.

Was hilft, sind Kennzeichnungen, die Mitarbeitern auf einen schnellen Blick verdeutlichen, ob mögliche Sicherheitsmängel bestehen oder zukünftig auftreten können. Nicht jeder kleine Mangel muss sofort beseitigt werden – weil Schäden sich jedoch im Laufe der Zeit verschlimmern können, sind Regel-Kennzeichnungen hilfreich.

Eine einfach Einteilung ist durch ein Farbschema zu erreichen: Rote Aufkleber stehen für bestehende Mängel, die bereits gefunden wurden und deren Ausbesserungen abgelaufen ist. Orange könnte jene Mängel kennzeichnen, die sich in absehbarer Zukunft verschlechtern könnten. Geld stünde dann für kleinere Mängel, von denen derzeit keine Gefahren ausgehen. Grün signalisiert: Alles in Ordnung mit diesem Regal.

So können Mitarbeiter sofort erkennen, ob sie in einem bestimmten Arbeitsbereich sorgsamer im Bereich der Regale arbeiten müssen. Deutlich wird es schnell: Der Unternehmer muss in hohem Maße eigenverantwortlich handeln – und sollte dies auch tun, um Schäden abzuwenden.

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