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Elektropolieren: Was steckt dahinter?

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Elektropolieren? Wie funktioniert das? Hinter der Metallveredelung steckt ein komplexer Prozess, an dessen Ende jedoch enorm glatte Metalloberflächen stehen.

Elektropolieren? Wie funktioniert das? Hinter der Metallveredelung steckt ein komplexer Prozess, an dessen Ende jedoch enorm glatte Metalloberflächen stehen.

[Anzeige] Veredelte Metalle findet man heutzutage überall und in nahezu jedem Industriezweig. Aber nicht nur das: auch im privaten Alltag trifft man immer wieder auf Gegenstände, die mithilfe eines Elektropoliturverfahren veredelt worden sind. Damit elektropolierte Metalloberflächen am Ende spürbar glatter sind, ist ein komplexer Prozess notwendig. Was es mit dem Elektropolieren auf sich hat, erklären wir im nachfolgenden Beitrag.


Manchmal bekommt man gar nicht mit, wie innovativ und wegweisend industrielle Verfahren sind. Ohne das Verfahren des Elektropolierens wären viele Orte im Alltag regelrecht verseucht mit Bakterien. Auf öffentlichen Toiletten, vor allem aber in sensiblen Hygienebereichen, etwa in Krankenhäusern, sind elektropolierte Metalle Standard.

Hygiene: Elektropolieren macht Metalle schmutzunempfindlich

Der Grund ist einfach zu verstehen: Die Elektropolitur verfeinert die Oberfläche von Gegenständen. Und wenn diese weniger kantig ist – unter dem Mikroskop betrachtet – können Bakterien sich dort nicht absetzen. Chirurgische Operationswerkzeuge oder Prothesen werden daher elektropoliert. Das meist unbekannte – industrielle Verfahren hat demnach einen großen Einfluss auf viele Alltagsbereich. Experten verarbeiten und veredeln Metalle und bieten zur Elektropolitur zusätzliche Informationen, etwa unter www.bechtold-metall.de/elektropolieren.

Erst in einem Gespräch mit professionellen Herstellerfirmen erfährt man, ob sich ein Projekt mithilfe der Elektropolitur verarbeitungstechnisch optimieren lässt. 

Die Elektropolitur wird häufig mit Industriezweigen gleichgesetzt, mit denen man im Alltag wenig zu tun hat. Von Maschinenbau ist dann die Rede oder – noch abgefahrener – von Raumfahrtprojekten, für die elektroplierende Verarbeitungsverfahren immens wertvoll sind. Wer an sein Handgelenk schaut, findet meist einen Gegenstand, der ebenfalls mit einer Elektropolitur veredelt wurde: die Armbanduhr.

Eine Elektropolitur ist eine Veredelung von Metallen. Sie wird in vielen Bereichen eingesetzt: bei der Fertigung von Autoteilen oder etwa in der Textil- und Schmuckindustrie.
Eine Elektropolitur ist eine Veredelung von Metallen. Sie wird in vielen Bereichen eingesetzt: bei der Fertigung von Autoteilen oder etwa in der Textil- und Schmuckindustrie.

In der Schmuckindustrie gehört das Elektropolieren fast schon zu Standard, um auch schönen Gegenständen, wunderschöne Gegenstände zu machen. Am Beispiel der Uhr wird schnell deutlich: je glatter die Metalloberfläche ist, desto glänzender ist sie – und desto glänzender bleibt sie auch, weil Schmutz nicht haftet. Der Profi spricht auch von „entgrateten Gegenständen“.

Das Elektropolieren ist ein Verfahren, das sich nahezu bei jeder Gegenstandsgröße anwenden lässt. Der Grund ist simpel: Die Prozesse laufen im Mikrobereich ab. Keine großen Maschinen, sondern elektro-chemische Vorgänge sorgen dafür, dass Oberflächen sauber und glatt werden. So lassen sich auch schwer zugängliche Stellen, etwa bei verschnörkelten Gegenständen, gut erreichen und bearbeiten.

Mit bloßem Auge sind die Unterschiede zu einem elektropolierten Gegenstand und einem „per Hand veredelten“ kaum zu erkennen. Die Vorteile sind jedoch weitreichend: Der Gegenstand wird unempfindlicher gegen Rost, hält länger, fühlt sich „weicher“ an und sieht optisch besser aus, vor allem bei Lichteinfall. Kratzer oder Spannungsrissen sind bei der Elektropolitur nicht möglich: veredelte Gegenstände sind daher nicht nur auf den ersten Blick, sondern auch unter dem Mikroskop-Check einwandfrei verarbeitet. Sich mit dem Thema zu beschäftigen kann sich also lohnen.

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